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Die Nummernschildgeschichte der Bundesrepublik Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 gegründet. In der Zeit vom 8. Mai 1945 bis 23. Mai 1949 standen die zehn späteren Länder der Bundesrepublik Deutschland unter amerikanischer, britischer bzw. französischer Militärverwaltung. Offiziell wurde die Besetzung der Westzonen erst am 5. Mai 1955 mit Unterzeichnung der Pariser Verträge aufgehoben. Seitdem war die Bundesrepublik Deutschland souverän.

Die alten Nummernschilder des deutschen Reiches wurden während der Militärverwaltung durch neue Systeme abgelöst. In den Jahren 1945 bis 1947 wurden in den westlichen Besatzungszonen unterschiedliche Kennzeichensysteme eingeführt. Im Jahr 1948 wurde in allen Besatzungszonen Deutschlands ein einheitliches Kennzeichensystem eingeführt, daß in der Bundesrepublik Deutschland bis1956 in Benutzung war. Am 1. Juli 1956 wurde das heutige Code-System mit einer Buchstabenkennung für den jeweiligen Landkreis eingeführt.

Und genau zu dieser Zeit Jahre begann auch der Autoboom so richtig. Ein eigenes Auto gehörte für viele jetzt einfach dazu. Mit dem Käfer über die Alpen nach Italien, das Traumland vieler Deutscher damals wie heute.

Auf den folgenden Seiten stelle ich anhand von Schildern aus meiner Sammlung die Kennzeichengeschichte der Bundesrepublik Deutschland umfassend dar:

Obwohl ich immer fleißig gesammelt habe, ist meine Kollektion natürlich längst nicht vollständig, so dass mich meine Leidenschaft noch eine Weile beschäftigen wird. Hinweise finde ich dabei tatsächlich auch immer mal wieder im Audi-Forum und natürlich auch auf dem Flohmarkt. Man muss überall die Augen offen halten. Für Tipps meiner Leser bin ich natürlich immer dankbar und letztendlich profitieren sie ja auch wieder davon, denn so wird meine Sammlung immer umfangreicher und der Überblick über die Kennzeichengeschichte der Bundesrepublik immer interessanter.

Die so genannte „Doppelkarte“, mit der die Zulassungsstelle die Bestätigung erhält, dass ein Auto auch versichert ist, gehört seit ein paar Jahren der Vergangenheit an. Inzwischen ist die Abwicklung auch bei der Zulassungsstelle und den Versicherungen papierlos. Wer seinen neuen Wagen versichert, bekommt von der Versicherung eine siebenstellige elektronische Versicherungsbestätigung, abgekürzt eVB Nummer, die gleichzeitig in einer zentralen Datenbank abgelegt wird. Auf diese Datenbank hat auch die Zulassungsstelle Zugriff und kann so jederzeit überprüfen, ob der Wagen, der gerade zugelassen werden soll, auch versichert ist. Wer diesen Nachweis nicht erbringt bekommt nicht die begehrte Zulassungsplakette.



Anregungen / Tips / Kommentare / Angebote? Dann schickt mir ein e-mail

ralf@hegis.de

 

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